Begegnung mit einem Suchenden

»Es ist in der Tat eine ganz besondere Schau, die zu entdecken ist. Denn sie zeigt sehr anschaulich, wie der „Hitzkopf“, der 1919 von Walter Gropius ans Bauhaus nach Weimar berufen wurde, konsequent seinen Weg geht, Kunst und Leben zu verschmelzen, keine Trennung zwischen Alltäglichem und der Kunst zuzulassen. […] „Alles in einem – alles im Sein“ hat Itten einmal formuliert. Im Kunstforum Hermann Stenner wird dieser Anspruch an seine Kunst und sein Leben aufs Feinste erlebbar.«
Stefan Brams, Neue Westfälische, 6.3.2020

In der Champions League angekommen

»Die Übernahme der Ausstellung kommt einem Ritterschlag gleich: „Bern arbeitet nur mit ausgewählte Museen zusammen, die die hohen konservatorischen Bedingungen erfüllen. Mit der Übernahme der Ausstellung ist Bielefeld in der Champions League angekommen“, betont Professor Dr. Christoph Wagner […].«
Uta Jostwerner, Westfalen-Blatt, 6.3.2020

Ein ewiges Pendeln zwischen Abstraktion und Figürlichkeit

»Denn dass das namhafte Kunstmuseum Bern die eigene Schau über den Schweizer Maler, Pädagogen und Farbtheoretiker Johannes Itten (1888–1967) fast eins zu eins und exklusiv nach Bielefeld gibt, ist wahrlich eine Ehre.«
Sven Behler, Die Glocke, 6.3.2020

Zwischen gelebter und gelehrter Esoterik

»Die Ausstellung legt einen Schwerpunkt auf Ittens als „Tagebücher“ bezeichnete Skizzenkonvolute, in denen er seine Lehrtätigkeit an diversen Institutionen theoretisch niederlegte, bearbeitete und revidierte, insofern er sie an die adressierten Studierenden und Fachdisziplinen anpasste.«
Bettina Maria Brosowsky, taz, 21.3.2020
Abbildung: Johannes Itten Horizontal-Vertikal, 1915 Öl auf Leinwand 73,7 x 55 cm Kunstmuseum Bern, Anne-Marie und Victor Loeb-Stiftung © VG Bild-Kunst, Bonn 2019/20
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