»Johannes Itten: Kunst als Leben. Bauhausutopien und Dokumente der Wirklichkeit«

Die am Kunstmuseum Bern anlässlich des 100. Jubiläums des Bauhauses erarbeitete Ausstellung fasst erstmals das utopische Projekt Johannes Ittens (1888–1967), Kunst und Leben auf ganzheitliche Weise zu verschmelzen, ins Auge.

Zentrale Ausstellungsstücke bilden die neu erforschten und bislang nicht in diesem Umfang ausgestellten Tage- bzw. Skizzenbücher Ittens, die ab 1913 seine künstlerische Praxis begleiten. Neben seinen kunsttheoretischen Überlegungen findet man auch Lektürespuren zu esoterischen und naturwissenschaftlichen Ideen der Zeit. Insgesamt werden etwa 400 Werke gezeigt, darunter 20 ausgewählte Gemälde von herausragender Bedeutung, zahlreiche Aquarelle und Zeichnungen und mehrere Hundert gerahmte Seiten aus seinen wichtigsten späteren Skizzen-Tagebüchern.

Fotos 1–4, 7–11: © Ingo Bustorf.

Fotos 5–6: © Kunstforum Hermann Stenner.