Expressionismus in Kunst und Film
15.10.202325.2.2024

Eröffnung Samstag, 14.10.2023, 19–22 Uhr

Otto Dix, Lyonel Feininger, Conrad Felixmüller, George Grosz, Erich Heckel, Karl Hofer, Alexej von Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner, Oskar Kokoschka, Käthe Kollwitz, Bernhard Kretzschmer, Fritz Lang, Ernst Lubitsch, Paula Modersohn-Becker, August Macke, Karlheinz Martin, Franz Marc, Ludwig Meidner, Otto Mueller, Friedrich Wilhelm Murnau, Emil Nolde, G. W. Pabst, Lotte Reininger, Christian Rohlfs, Karl Schmidt-Rottluff, Paul Wegener, Robert Wiene u. a.

Über 100 Werke, Gemälde, Zeichnungen, Grafiken, Filmstills und -sequenzen von 52 bildenden Künstler:innen und Filmemacher:innen erschaffen ein Kaleidoskop des bis heute so aktuellen Expressionismus. Als kulturrevolutionäre Bewegung war der Expressionismus bestrebt, Kunst und Leben zu vereinen und die Trennung der Künste in einem Gesamtkunstwerk aufzuheben. »Expressionismus in Kunst und Film« beleuchtet die Stilrichtung über herkömmliche Gattungsgrenzen hinweg und zeigt die wechselseitigen Einflüsse zwischen Malerei, Grafik und Film auf.

Im Expressionismus leuchtet einerseits Gesellschaftskritik auf, andererseits Ideal- und Traumbilder. Im gemalten wie im bewegten Bild wird deutlich, wie tief der Expressionismus von den Krisen seiner Zeit durchdrungen war und wie lautstark er den rasanten gesellschaftlichen Umbrüchen Ausdruck verlieh. So wird ein abwechslungsreicher Gang durch die 1920er Jahre vorgestellt, deren Aktualität nicht zuletzt der Erfolg der Serie »Babylon Berlin« und das jährlich stattfindende Film+MusikFest der Murnau-Gesellschaft in Bielefeld bezeugen.

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Institut für Kulturaustausch, Tübingen.

 

Filmstill aus Metropolis, 1927, Regie Fritz Lang, Drehbuch Thea von Harbou & Fritz Lang (ungenannt), Universum-Film AG (UFA) (Berlin), Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung